Stichwort Genderitis

 

Respekt und Achtung drückt sich nonverbal für alle sichtbar im achtsamen oder weniger achtsamen Umgang miteinander und verbal in der gesprochenen oder geschriebenen Sprache aus. Jedoch, und das merke ich in der täglichen Arbeit immer wieder, kann man im gesprochenen oder geschriebenen Umgang auch übertreiben: Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ... liebe Teilnehmende, ... liebe*r Teilnehmer*in. … Schrecklich! Das möchte ich nicht. Und doch habe auch ich mich leider hier und da bereits von der Genderitis infizieren lassen. Hier auf meiner Seite, da auf Facebook sowie teilweise sogar auch schon "hier und da" / hin und wieder in den Klientengesprächen. Das geht gar nicht! Der Verständlichkeit des geschriebenen / gesprochenen Wortes steht "Genderitis 2.0" im Weg. Das "politisch korrekte" Herumgegendere zerstört unsere Sprache im Alltag. - Kann weg, braucht kein Mensch. Punkt.

Wie schön war die Zeit, wo man lediglich darauf hinweisen musste, dass der Text der Lesbarkeit wegen in der maskulinen Form verfasst worden ist. Es war, es ist nicht mehr. Oder? Es liegt an uns. Ich gelobe BESSERUNG.